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Mundschutz, ein Symbol des Sensibilisierens


Der Mundschutz ist nach wie vor ein Thema, welches die Gemüter von Herr und Frau Schweizer hochkochen lässt. Die Diskussion, ob ein Mundschutz sinnvoll ist, wird so kontrovers und mit so viel Engagement und Halbwissen diskutiert, dass mir manchmal die Haare zu Berge stehen.

War es nicht schon früher so, dass wenn wir jemanden mit Mundschutz begegneten, instinktiv den Abstand zu dieser Person vergrössert haben? Einmal mehr die Hände gewaschen haben, weil wir einer möglichen Ansteckung entgegentreten wollten?

Was ist heute anders?

Anders ist, dass es uns alle betrifft und nicht nur Einzelne. Wir alle sind gefordert unser Bestmögliches zu tun um eine Eindämmung der aktuellen Pandemie zu erreichen. Dies können wir einzig und alleine, indem wir sensibilisierter mit diesem Thema umgehen. Der Mundschutz ist für mich ein Symbol für dieses Sensibilisieren. Es macht uns bewusst, dass wir Abstand halten und Hygienevorschriften strikter befolgen sollten. Die Frage ist nicht, schütze ich mich oder schütze ich Dich?


Die Frage ist, was können wir alle dazu beitragen, dass die Pandemie eingedämmt wird? Und das ist:

  • Abstand halten!

  • Hände waschen!

  • Mundschutz tragen!


Hier noch ein Auszug des Medicalforums

(Quelle: https://medicalforum.ch/article/doi/smf.2020.08585)

Die dauerhafte Elimination einer pandemischen Viruserkrankung ist der Menschheit nur bei Pocken gelungen. Epidemiologisch wichtig und real erreichbar ist die Reduktion der Erkrankungen, auch über die Reduktion der Viruslast zwischen einem Virusausscheider und einer exponierten Person. Die Effizienz ist bei jeder Maske und bei jedem Träger unterschiedlich. Jede Maske schützt: richtig angewendet, zur rechten Zeit, am richtigen Ort, zum richtigen Zweck, gerecht erhalten.


- SARS-CoV-2 wird durch Tröpfchen übertragen. Husten, lautes Sprechen und Singen modifiziert und verstärkt die Tröpfchenbildung. Die Infektiosität dieser Tröpfchen hängt ab von zahlreichen Umweltfaktoren.

­- Hygienemasken schützen weniger den Träger vor einer Infektion. Sie schützen sehr wirksam die umgebenden Mitmenschen, falls der Träger Viren ausscheidet. Dies gilt reduziert auch für selbstgebastelte Masken.

- Die Schutzqualität von Masken, die wiederaufbereitet werden, ist unbekannt.

­- FFP-Masken schützen am besten sowohl den Träger als auch die Umwelt, sofern sie korrekt getragen werden und kein Ventil enthalten.

­- Alle Masken mit einem Ausatemventil schützen nur den Träger. Personen, die Viren ausscheiden, gefährden damit Mitmenschen.

­- Eine gute Information über die Ansteckungsmechanismen und sinnvolle Prävention (inkl. Maskenverwendung) ist die Basis für eine wirksame Eindämmung der aktuellen Pandemie.


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